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Die Beliebtheit von E-Bikes und E-Rollern wächst rasant – auch unter Hotelgästen. Ob für den Tagesausflug in die Region oder als Teil des nachhaltigen Reisens: Viele Gäste reisen heute mit elektrisch betriebenen Zweirädern an. Was auf den ersten Blick wie ein zusätzlicher Servicevorteil erscheint, birgt bei näherer Betrachtung erhebliche Risiken – allen voran das unterschätzte Brandrisiko durch Lithium-Ionen-Akkus.
Lithium-Ionen-Akkus sind leistungsstark – und potenziell gefährlich. Defekte Akkus oder unsachgemäßes Laden können zu thermischen Durchgängen (sogenannten „thermal runaway“-Effekten) führen. Dabei überhitzt sich der Akku selbst und kann binnen Sekunden Feuer fangen. Solche Brände sind schwer zu löschen, entwickeln giftige Gase und verbreiten sich blitzschnell – insbesondere in geschlossenen Räumen wie Hotelzimmern, Fluren oder Lagerräumen.
Wenn Gäste E-Bikes oder E-Roller mitbringen, entstehen gleich mehrere Herausforderungen für den Hotelbetrieb:
Einige Hoteliers haben bereits reagiert und das Laden von Akkus in Hotelzimmern ausdrücklich untersagt. Rechtlich zulässig ist das – vorausgesetzt, es wird klar kommuniziert. Auch das Abstellen von E-Bikes oder E-Rollern in Flucht- oder Rettungswegen ist nicht nur untersagt, sondern ein massiver Verstoß gegen die Brandschutzverordnung.
Viele klassische Hotelversicherungen decken Brandereignisse durch mitgebrachte Akkus nicht oder nur eingeschränkt ab – vor allem dann nicht, wenn der Hotelier keine klaren Regeln oder Sicherheitsmaßnahmen implementiert hat. Wichtige Fragen, die sich Hoteliers stellen sollten:
Die häufigsten Ursachen:
E-Bikes bringen Komfort – aber auch Verantwortung. Wer seinen Gästen Lademöglichkeiten bietet oder selbst E-Bikes verleiht, muss sich der neuen Risiken bewusst sein und den Versicherungsschutz entsprechend anpassen. Denn ohne klar geregelte Rahmenbedingungen, ausreichende Technik und versicherungstechnische Absicherung wird das Risiko für Hotels schnell unkalkulierbar. Wer sich als Hotelier rechtzeitig mit dem Thema befasst, schafft nicht nur mehr Sicherheit für Gäste und Personal, sondern handelt auch zukunftssicher und professionell.
Hinweis für Hoteliers: Sprechen Sie auch mit Ihrem Brandschutzbeauftragten.
Unser Service für Sie: Wir prüfen Ihre Police kostenlos und zeigen Ihnen auf, wo Lücken bestehen – damit Sie nicht erst nach einem Brand merken, dass der Versicherungsschutz fehlt.
Die Hotelversicherungs-Experten von Martens & Prahl HOGA PROTECT beraten
Sie gern zur bedarfsgerechten Absicherung.
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