Hier klicken, um den Inhalt von outlook.office365.com anzuzeigen.

Die Hotelsuche verändert sich. Gäste suchen nicht mehr nur über Google oder Booking.com, sondern fragen zunehmend KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity:
„Empfiehl mir ein kleines Wellnesshotel mit gutem Frühstück, Sauna und schöner Umgebung.“ Die Antwort darauf ist keine klassische Trefferliste mehr, sondern eine Empfehlung. Für Hotels wird damit eine neue Frage wichtig: Wird das eigene Haus in solchen Antworten überhaupt genannt?
Klassische Suchmaschinenoptimierung bleibt wichtig. Aber es reicht künftig nicht mehr, nur einzelne Keywords wie „Wellnesshotel Bayern“ oder „Tagungshotel NRW“ auf der Website zu platzieren.
KI-Systeme versuchen, Inhalte zu verstehen. Sie erkennen Zusammenhänge, Zielgruppen, Bewertungen, Leistungen und Reiseanlässe. Deshalb muss online klar erkennbar sein, wofür ein Hotel steht und für wen es besonders gut geeignet ist.
Austauschbare Formulierungen wie „Auszeit vom Alltag“ oder „die Seele baumeln lassen“ helfen dabei wenig. Besser sind konkrete Informationen:
Bewertungen sind längst mehr als ein Entscheidungskriterium für Gäste. Sie sind ein starkes digitales Signal. Wenn viele Gäste das Frühstück, den Service, die Lage oder das Restaurant loben, entsteht daraus ein klares Profil.
Deshalb wird aktives Bewertungsmanagement wichtiger: regelmäßig neue Bewertungen gewinnen, auf Bewertungen individuell antworten und die eigenen Stärken auch auf der Website sichtbar machen.
Wenn KI-Systeme Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenführen, wird die Hotelwebsite wieder wichtiger. Sie ist der Ort, an dem das Hotel selbst erklären kann, wofür es steht. Wichtig sind klare Zimmerbeschreibungen, aktuelle Angebote, gute Informationen zu Restaurant, Wellness, Tagung, Freizeit und Umgebung sowie ein FAQ-Bereich mit echten Gästefragen. Auch Konsistenz ist entscheidend: Website, Google-Unternehmensprofil, OTAs und Bewertungsportale sollten dieselben Informationen liefern. Unterschiedliche Angaben zu Leistungen, Öffnungszeiten, Haustieren oder Stornobedingungen schaffen Unsicherheit – bei Gästen und bei Suchsystemen.
Hoteliers sollten ihre digitale Sichtbarkeit aus Sicht der neuen Suche prüfen:
Spannend ist auch ein Selbsttest: Fragen Sie ChatGPT, Gemini oder Perplexity nach Hotelempfehlungen in Ihrer Region. Wird Ihr Hotel genannt? Stimmen die Informationen? Werden Wettbewerber besser beschrieben? Für einen möglichst neutralen Selbsttest empfiehlt es sich, sich vorher aus dem eigenen Konto der KI-Tools abzumelden.
Gäste suchen künftig weniger nach einzelnen Begriffen, sondern nach passenden Lösungen. KI-Systeme werden dabei zunehmend zu digitalen Beratern.
Für Hotels bedeutet das: Sichtbarkeit entsteht durch ein klares Profil, aktuelle Bewertungen, konsistente Informationen und Inhalte, die echte Gästefragen beantworten.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr nur: „Stehen wir bei Google weit oben?“ Sondern auch: „Werden wir empfohlen, wenn ein Gast nach genau dem sucht, was wir besonders gut können?“
Die Hotelversicherungs-Experten von Martens & Prahl HOGA PROTECT beraten
Sie gern zur bedarfsgerechten Absicherung.







